Aufbewahrung
Für eine kurze Lagerung der Pflanze, ungefähr bis zu einer Woche, kann sie in einem Tiefkühlbeutel im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die frisch geernteten Blätter werden in den Beutel gefüllt und einige Tropfen Wasser dazugegeben. Anschließend wird durch Aufblasen des Tiefkühlbeutels ein Kleinklima erzeugt, den Beutel gut verschließen und im Kühlschrank im Gemüsefach aufbewahren. Werden einzelne Blätter entnommen, dann sollte immer wieder dieses Kleinklima geschaffen werden, so können die Bärlauchblätter sogar bis zu zwei Wochen frisch gehalten werden.
Für einen längeren Zeitraum kann man den Bärlauch einfrieren. Dafür werden die Blätter übereinander gelegt und in einem Behältnis eingefroren. Bei Bedarf kann man dann mit einem scharfen Messer den Bärlauch in Scheiben abschneiden und den Rest wieder einfrieren. Ebenfalls kann man den Bärlauch portionsweise einfrieren. Nach dem Auftauen haben die Blätter jedoch ihre feste Konsistenz verloren. Allerdings können die Blätter noch zum Umwickeln von Fischfilets genutzt werden. Zum direkten Würzen sollte man Bärlauch einfrieren, so können damit das ganze Jahr die Gerichte verfeinert werden.